Das Versorgungswerk

Wie das Versorgungswerk funktioniert

Das Versorgungswerk der Architektenkammer Baden-Württemberg (VWDA) ist ein zu einhundert Prozent kapitalgedecktes Versorgungswerk nach dem sog. Anwartschafts-Deckungsverfahren. Dies unterscheidet das VWDA grundsätzlich von der gesetzlichen Rentenversicherung der Deutschen Rentenversicherung, denn diese ist zu einhundert Prozent umlagefinanziert.

Individuelle Rentenhöhe für jedes Mitglied
Das Versorgungswerk der Architekten ist versicherungsmathematisch ein kapitalgedecktes Versorgungswerk. Dies bedeutet, dass sich jedes Mitglied während seiner Anwartschaftszeit seine individuelle Rentenhöhe für das Rentenalter selbst „finanziert“.

Kalkulatorisch vergleichbar mit Kapitallebensversicherungen
Rechnerisch bedeutet dies, dass einbezahlte Beiträge am Kapitalmarkt, nach gesetzlich festgelegten Bestimmungen, angelegt werden und eine Rendite erzielen. Das Leistungsversprechen des Versorgungswerks wird demnach hauptsächlich von den Verhältnissen an den Kapitalmärkten bestimmt. Daher ist das Versorgungswerk der Architekten kalkulatorisch vergleichbar mit einer privaten Kapitallebensversicherung. Näheres hierzu finden Sie unter der Rubrik Vergleich mit anderen Formen der Altersvorsorge.

Rechts- und Versicherungsaufsicht
Die Versorgungswerke unterliegen der Versicherungsaufsicht des jeweiligen Bundeslandes, im Falle des VWDA ist das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg sowohl Rechts- wie auch Versicherungsaufsicht.

Speziell für Architekten maßgeschneidert
Die berufsständischen Versorgungswerke wurden nicht aus erwerbswirtschaftlichen Gründen gegründet, sondern dienen ausschließlich dem jeweiligen Berufsstand und sind demnach auf dessen individuelle Bedürfnisse ausgerichtet. Das Versorgungswerk der Architekten wurde gegründet, um den selbständigen Architekten eine Versorgung als echte Alternative zu Lebensversicherungen zu bieten.

Höhere Beiträge gleich höhere Rente
Im Gegensatz zu umlagefinanzierten Systemen (z.B. Deutsche Rentenversicherung etc.) bedeuten beim Versorgungswerk höhere Beiträge eine äquivalente höhere Alters- und Berufsunfähigkeitsrente. Werden die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung erhöht, bedeutet dies für die Teilnehmer am Versorgungswerk gleichzeitig von höheren Leistungen zu profitieren. Freiberufliche Architekten bestimmen dabei Ihr individuelles Leistungsniveau letztlich selbst.

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