Frage & Antwort

Wie kann ich meine Ansprüche beim Versorgungswerk erhöhen?
Zusätzlich zum Pflichtbeitrag sind freiwillige Zahlungen bis zur jeweiligen Einzahlungshöchstgrenze möglich. Die freiwilligen Zahlungen müssen dem Versorgungswerk nicht angekündigt werden. Allerdings sollte bei der Überweisung auf eines unserer Konten im Verwendungszweck die Versicherungsnummer und möglichst ein Zusatz wie z.B. freiwillige Mehrzahlung angegeben werden.

Wenn kein monatlicher Pflichtbeitrag entrichtet werden muss, weil kein Einkommen aus beruflicher Tätigkeit erzielt wird, ist es grundsätzlich sinnvoll, freiwillige Beiträge zu leisten um Nachteile in der Versorgung auszugleichen. Allerdings ist in diesem Fall der Mindestbeitrag im Jahr 2017 von 285,75 € monatlich zu beachten. Sofern aus finanziellen Gründen der Mindestbeitrag nicht jeden Monat entrichtet werden kann, kann eine Freistellung von der monatlichen Verpflichtung erfolgen und der Mindestbeitrag immer dann überwiesen werden, wenn es möglich ist. Leider ist sowohl eine monatliche Zahlung im Jahr 2017 unter 285,75 € als auch eine einzige Einmalzahlung zum Jahresende grundsätzlich nicht möglich. Das Recht, freiwillige Beiträge zu entrichten, besteht nicht für die Zeit, in der die Versorgungsleistungen bezogen werden.

Freiwillige Zahlungen werden grundsätzlich wie Pflichtbeiträge verrentet, bei der Höhe des Anspruchs auf Rente bei Berufsunfähigkeit sind jedoch dann Besonderheiten zu beachten. Freiwillige Zahlungen wirken sich jedoch in jedem Fall rentensteigernd bei der Alters-, Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenenrente aus.

Die Beiträge zum Versorgungswerk können im Rahmen der Sonderausgaben steuerlich geltend gemacht werden.

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